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PORNOGRAFIE

2009 wurden im Auftrag der Jugendzeitschrift „Bravo“ 1‘200 Jugendliche u. a. zum Thema Sexualität befragt. 80 Prozent der Mädchen und 93 Prozent der Jungen im Alter von 17 Jahren gaben an, schon einmal mehr oder weniger zufällig mit Pornografie in Berührung gekommen zu sein – oft genügen nur wenige Klicks im Internet.

WAS IST PORNO?

Unter Pornografie versteht man Bilder und Filme, die meist ein sehr verzerrtes, einseitiges Bild von Sexualität zeigen und in erster Linie erregen sollen. Im Zentrum steht der Geschlechtsakt – Gefühle oder Zärtlichkeit kommen kaum vor. Auch die Rollen sind sehr stereotyp und überzeichnet; sie entsprechen nicht dem, wie Männer und Frauen in der Realität miteinander reden und aufeinander eingehen. Da sollte man sich nicht verunsichern oder gar unter Druck setzen lassen, immer eine gewisse Distanz behalten und sich klar sein: Pornofilme sind Fantasien und eine Industrie, mit der viel Geld verdient wird.

Nicht alles ist jedoch erlaubt. Verboten sind u. a.  Kinderpornografie sowie gewalttätige oder rassistische Bilder und Filme. Sprich mit deinen Eltern oder einer anderen erwachsenen Fachperson drüber, wenn du zufällig auf etwas siehst. Mach keinen Screenshot der Site und speichere nichts. Gemeinsam mit den Erwachsenen kannst du entscheiden, ob ihr die Site der Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität www.kobik.ch meldet. Das ist online über ein Formular möglich.

SIND EIGENE NACKTBILDER EIGENTLICH PORNOGRAFIE?

Was viele nicht wissen: Das Schutzalter gilt auch im Umgang mit pornografischen Inhalten. Es ist strafbar, sie Jugendlichen unter 16 Jahren zugänglich zu machen. Du machst dich auch strafbar, wenn du noch nicht 16 Jahre alt bist, Bilder von dir selber machst und diese online stellst oder sonst weitergibst. Diese Bilder gelten vor dem Gesetzgeber als Kinderpornographie. Ganz abgesehen davon, dass es strafbar ist: Das Internet vergisst nie. Es kann auch für dich sehr unangenehm sein, wenn Bilder mit einschlägigem Inhalt die Runde machen, auch nach Jahren noch im Netz herumschwirren und unter Umständen in falsche Hände geraten.

 

LINKS

Klickst du dich endlos heimlich durch Bilder und kannst fast nicht aufhören? Dann ist vielleicht auch die Rubrik Surfen ohne Grenzen bei Tschau.ch für dich interessant. Schau doch einfach mal rein.

Wenn du dich im Netz informieren möchtest, was die Schattenseiten von Pornografie sind und wie der Konsum von Sex als Ware unsere Wahrnehmung verändert bietet www.feelok.ch in der Rubrik „Pornografie und Prostitution“ einen guten Einstieg. Alle offenen Fragen beantworten wir von Tschau.ch dir gern.

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Du möchtest direkt mit jemandem in deiner näheren Umgebung sprechen? Hier haben wir für dich Adressen zum Thema zusammengestellt. MEHR

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