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Pille

Mikropille

Sicherheit: Pearl Index 0,1 -2
Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten: Nein
Kosten: CHF 15-24 pro Monat.

Die Mikropille wird nicht durch die Krankenkasse bezahlt, auch für Pillen werden mittlerweile Generika angeboten. Diese Produkte beinhalten die gleichen Wirkstoffe wie das Original, kosten aber bedeutend weniger. Frage deinen Frauenarzt / deine Frauenärztin nach diesen Produkten.

Die meisten Frauen, die mit der Pille verhüten, verwenden die so genannte Mikropille. Sie enthält zwei Wirkstoffe: künstlich hergestellte Gestagene und Östrogene. Es gibt verschiedene Pillenmarken, die sich in der Dosierung dieser Hormone unterscheiden. Die künstlichen Hormone in der Mikropille haben im weiblichen Körper eine dreifache Wirkung: Erstens unterdrücken sie die Tätigkeit der Eierstöcke und damit die Eizellreifung und den Eisprung. Der gesamte Zyklus der Frau besteht also während der Pilleneinnahme ausschliesslich aus unfruchtbaren Tagen. Zweitens bleibt der Schleim im Gebärmutterhals während dem gesamten Zyklus dickflüssig, beziehungsweise er verdickt sich durch die Wirkung der Hormone noch zusätzlich, so dass dadurch die Samen am Eindringen in die Gebärmutter gehindert werden. Drittens wird die Gebärmutterschleimhaut nur ungenügend aufgebaut, so dass sich ein befruchtetes Ei darin nicht einnisten könnte.

Mit der Einnahme der Mikropille muss am ersten Zyklustag, also am ersten Tag der Menstruation begonnen werden. Der Schutz vor einer Schwangerschaft ist dann ab dem ersten Einnahmetag gewährleistet. Allen Mikropillen ist gemeinsam, dass sie über den fixen Zeitraum von 21 Tagen zu einem möglichst gleich bleibenden Zeitpunkt eingenommen werden müssen. Darauf folgt eine pillenfreie Phase von sieben Tagen, in der eine so genannte Abbruchblutung stattfindet. Wichtig ist, dass keine Pillen vergessen werden. Eine Verschiebung der Einnahme bis maximal zwölf Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt ist möglich, ohne dass die Wirkung der Pille beeinträchtigt wird. Unregelmässigkeiten bei der Einnahme können jedoch zu Schwankungen im Hormonhaushalt und dadurch zu Zwischenblutungen führen. Es empfiehlt sich daher, die Mikropille regelmässig einzunehmen. Am einfachsten ist es, wenn die Pilleneinnahme mit einer anderen, regelmässig wiederkehrenden Tätigkeit, wie zum Beispiel Zähneputzen, verbunden wird.

 

Die neue Gestagenmonopille (Cerazette®)/Minipille

Sicherheit: Pearl Index 0,1- 2
Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten: Nein
Kosten: CHF 19 pro Monat

Cerazette® ist eine Gestagenmonopille. Das bedeutet, dass sie im Gegensatz zur Mikropille ausschliesslich Gestagen als Wirkstoff beinhaltet. Die Wirkung dieser Pille ist annähernd gleich wie diejenige der Mikropille. Auch bei der Anwendung von Cerazette® muss mit der Einnahme am ersten Zyklustag, also am ersten Tag der Menstruation begonnen werden, damit der Schutz vor einer Schwangerschaft ab dem ersten Einnahmetag gewährleistet ist. In der weiteren Anwendung gibt es jedoch Unterschiede, denn Cerazette® muss ohne Pause an 28 Tagen eingenommen werden.  Danach wird gleich mit einer neuen Packung begonnen. Auch Cerazette® sollte regelmässig zum selben Zeitpunkt eingenommen werden. Eine Verschiebung der Einnahme bis maximal zwölf Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt ist auch bei dieser Pille möglich, ohne dass die Wirkung beeinträchtigt wird. Unregelmässigkeiten bei der Einnahme können jedoch ebenfalls zu Schwankungen im Hormonhaushalt und dadurch zu Zwischenblutungen führen. Es empfiehlt sich deshalb auch bei dieser Pille eine regelmässige Einnahme.

Cerazette® eignet sich für Frauen, die aus bestimmten Gründen kein östrogen einnehmen dürfen oder wollen. Sie ist auch für stillende Mütter geeignet.

Die alte Gestagenmonopille (Minipille)

Sicherheit: Pearl Index 0,2-4
Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten: Nein
Kosten: CHF 15-24 pro Monat

Die Minipille der alten Generation ist ebenfalls eine reine Gestagenpille. Ihre Wirkung und ihre Zuverlässigkeit sind jedoch weniger umfassend. Die Minipille muss ohne Pause an 28 Tagen eingenommen werden. Danach wird gleich mit einer neuen Packung begonnen. Eine Verschiebung der Einnahme ist jedoch nur sehr bedingt möglich. Verzögert sich die Einnahme um mehr als zwei Stunden, ist der Schutz vor einer Schwangerschaft nicht mehr gewährleistet und es muss während 14 Tagen gleichzeitig mit der Pilleneinnahme eine Zusatzverhütung mit Kondomen durchgeführt werden. Bei Durchfall und Erbrechen sind je nach dem besondere Vorkehrungen notwendig.

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