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JUDENTUM

GESCHICHTE DES JUDENTUMS

Aus verschiedenen Nomadenstämmen im Gebiet des heutigen Palästina wächst eine Religion unter Stammesführer Abraham heran (ca 1800-2500 v.Chr.).

Ca. 1600 v.Chr. leben viele Juden als Fremdarbeiter in Ägypten. Nach einem Aufstand der Juden führt Moses sie aus Ägypten.

In der Folge werden die Juden im Gebiet des heutigen Palästina sesshaft. Unter den Königen David und Salomo um etwa 1000 v.Chr. hat das Königreich Israel seine grösste Ausbreitung.

Im 8. Jahrhundert v.Chr. wird Israel von den Babyloniern erobert, der Haupttempel zerstört und die Oberschicht nach Babylon verschleppt.

Nach einer Zeit des Wiederaufbaus wird der Tempel im ersten Jahrhundert n.Chr. von den Römern wiederum zerstört und die Juden in alle Welt zerstreut. Ohne eigenen Staat leben aber immer viele Juden in Jerusalem und im ganzen ehemaligen Staatsgebiet Israels friedlich mit den dortigen Einwohnern.

Die Juden leben nun verteilt auf der ganzen Welt. Immer wieder werden sie zum Sündenbock für Seuchen und Erdbeben gemacht und werden verfolgt, bis zur grossen Judenvernichtungsaktion Deutschlands im zweiten Weltkrieg.

1948 erhalten die Juden auf internationalen Geheiss ihren eigenen Staat "zurück". Ab sofort sind sie im Konflikt mit den jetzt dort lebenden Muslimen, die das Land während beinahe 2000 Jahren besiedelten. Israel bringt dem Gebiet zwar schnellen kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritt, pocht aber immer mit kriegerischen Mitteln auf das Recht, dort zu leben - Kriege um das Gebiet sind bis heute die Folge, ohne Hoffnung auf eine baldige friedliche Lösung.

(Quelle: Thierry Moosbrugger, askja)

LINKS

Schweizerischer israelitischer Gemeindebund (SIG): www.swissjews.ch 

Schweizer Juden und jüdische Schweizer. Mehr

 

WISSENSWERTES

Anzahl Gläubige:
15 Millionen

Hauptsächlicher Kulturraum - Israel

Religionsstifter - Moses:
Als Findelkind wächst er am Hof des ägyptischen Königs auf. Er wird von Gott dazu berufen, die Juden aus der Sklaverei in Ägypten zu befreien.

Heilige Schrift - TaNàCH:
Die fünf "Mose"-Bücher ("Torah"= Gesetz), die Propheten (Nebiim), und weitere Schriften (Chetubim").

Hauptsymbol - Davidsstern:
Unter König David war Israel am grössten.

Das wichtigste ethische Stichwort - Zehn Gebote:
Vier Gebote drehen sich um Gott, sechs um die Menschen. Alle Gesetze ergeben sich daraus.

Was kommt nach dem Tod? - Ewiges Leben:
Im Garten Eden (dem usrpünglichen Paradies) oder in der "Gehanna" (ein Ort, der der Hölle entspricht).

Tier - Löwe:
Bedeutet Stärke und Macht

Feste! - Pessach:
Der Auszug der Juden aus der Sklaverei Ägyptens.

Wie wird das Leiden erklärt? - Toramissachtung:
Die Tora ist der erste Teil der hebräischen Bibel, in der die meisten Gesetze stehen. Wer die Tora einhält, dem geht es gut, wer sie missachtet, missachtet Gott.

Tabu - Blut im Fleisch:
Von keinem Tier darf Blut verzehrt werden. Deshalb werden die zum Essen erlaubten Tiere durch Ausbluten getötet.

Der Heiligste Gegenstand - Tora-Rolle:
Darin sind die ersten fünf Bücher der Bibel aufgeschrieben.

Welche Frau wird besonders verehrt? - Ester:
Eine legendäre Königin von Persien. Sie verhinderte, dass die Juden durch einen Befehl des Königs vernichtet wurden. Das Fest "Purim" ist Ester gewidmet.

Was bringt religiöse Reinheit? - Mikve:
Ein Tauchbad in reinem und fliessendem Wasser. Heute sind nur Frauen nach der Menstruation dazu verpflichtet.

Was bei der Sexualität auffällt - Beschneidung:
Rituelle Entfernung der Vorhaut bei Knaben, wenn sie 8 Tage alt sind. Ursprünglich hatte das einen hygienischen Hintergrund.

(Quelle: Thierry Moosbrugger, askja)

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